Vertrag handel südtirol

Medien zur Geschichte Südtirols bei Wikimedia Commons 1939 einigten sich beide Diktatoren, um weitere Streitigkeiten beizulegen, um der deutschsprachigen Bevölkerung eine Wahl im Südtiroler Optionsabkommen zu geben: Sie könnten ins benachbarte Deutschland (einschließlich des annektierten Österreich) auswandern oder in Italien bleiben und eine vollständige Italienisierung akzeptieren. Die Arbeitsgemeinschaft der Optanten für Deutschland (ADO) war ein Verein für deutschsprachige Personen, die sich dafür entschieden hatten, nach Deutschland auszuwandern, anstatt in Südtirol zu bleiben. Der Verein wurde am 30. Januar 1940 gegründet. Peter Hofer übernahm die Führung des Vereins. [Zitat erforderlich] Das heutige Südtirol, eine 1948 gegründete autonome italienische Provinz, gehörte bis 1918 zur österreichisch-ungarischen Grafschaft Tirol (damals Deutschsüdtirol und gelegentlich Mitteltirol[1]). Es wurde von Italien nach der Niederlage der Zentralmächte im Ersten Weltkrieg annektiert. Sie ist seit 2001 Teil einer grenzüberschreitenden gemeinsamen Einheit, der Euroregion Tirol-Südtirol-Trentino. [2] Im Rahmen des im April 1915 unterzeichneten geheimen Londoner Vertrages erklärte sich Italien bereit, den Zentralmächten im Gegenzug für (unter anderem) territoriale Gewinne in den österreichischen Kronländern Tirol, Küstenland und Dalmatien, der Heimat großer italienischer Minderheiten, den Krieg zu erklären. Der Krieg gegen das österreichisch-ungarische Reich wurde am 24. Mai 1915 ausgerufen. Schließlich veranlassten internationale (vor allem österreichische) öffentliche Meinungen und innenpolitische Erwägungen die italienische Regierung, eine “zweite gesetzliche Ordnung” in Betracht zu ziehen und ein Reformpaket auszuhandeln, das das “Autonomiestatut” hervorbrachte, das das überwiegend deutschsprachige Bundesland Südtirol praktisch vom Trentino abkoppelte.

Das neue Abkommen wurde 1969 von Kurt Waldheim für Österreich und von Aldo Moro für Italien unterzeichnet. Sie sah vor, dass Streitigkeiten in Südtirol dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag zur Beilegung vorgelegt werden, dass das Land innerhalb Italiens mehr Autonomie erhält und dass sich Österreich nicht in Südtirols Inneres einmischt. Das Abkommen erwies sich als weitgehend zufriedenstellend, und die separatistischen Spannungen ließen bald nach. 1945 wurde die Südtiroler Volkspartei gegründet, vor allem von Dableiber, der sich nach der Vereinbarung zwischen Hitler und Mussolini für einen Verbleib in Italien entschieden hatte. Im September 1943 besetzte die Wehrmacht die Provinz und am 10. September 1943 wurde die Einsatzzone des Alpenvorlandes eingerichtet. Die ADO wurde aufgelöst und mit der Deutschen Volksgruppe verbunden. Zum Volksgruppenführer wurde Peter Hofer gewählt. [Zitat erforderlich] Einige Mitglieder der ADO schlossen sich dem Südtiroler Freiwilligenkorps an und waren an der Vernichtung der jüdischen Bevölkerung in Meran beteiligt. [Zitat erforderlich] Nach 1945 wurden keine ADO-Führer wegen der Verbrechen vor Gericht gestellt (Peter Hofer wurde bei einem Alliierten-Bombenangriff getötet).

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